Personenobergrenzen und Genehmigung des COVID-19-Präventionskonzeptes

Mit der Novelle zur Lockerungsverordnung wurden für Veranstaltungen Personenobergrenzen festgelegt, wobei Personen des künstlerischen Personals bzw. jene, die zur Durchführung der Veranstaltung erforderlich sind, in diese Höchstzahlen nicht einzurechnen sind.

Mit 29. Mai 2020 gelten 100 Personen in geschlossenen Räumen und im Freiluftbereich,
mit 1. Juli 2020 gelten 250 Personen in geschlossenen Räumen und im Freiluftbereich 500 Personen und
mit 1. August 2020 gelten 500 Personen in geschlossenen Räumen und im Freiluftbereich 750 Personen als Obergrenze für die Zulässigkeit einer Veranstaltung.


Zusätzlich können mit 1. August 2020 Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit bis zu 1000 Personen und im Freiluftbereich mit bis zu 1250 Personen durchgeführt werden, wenn der Veranstalter sein COVID-19-Präventionskonzept der Bezirksverwaltungsbehörde vorlegt. Die Entscheidungsfrist für die Bewilligung beträgt vier Wochen ab vollständiger Vorlage der Unterlagen. In diesem Verfahren hat die Bezirksverwaltungsbehörde neben dem COVID-19-Präventionskonzept auch die epidemiologische Lage im Einzugsbereich sowie die örtlichen Kapazitäten der zuständigen Behörde, für die Durchführung des eventuell erforderlichen Kontaktpersonenmanagements zu berücksichtigen.

Diese Genehmigung des COVID-19-Präventionskonzeptes kann von der Bezirksverwaltungsbehörde, grundsätzlich für einen stationären Veranstaltungsort, wie Schauspiel- oder Musiktheater etc., ausgesprochen werden.

Bei Veranstaltungen, welche nur temporär ausgerichtet werden, z.B. in Mehrzweckhallen oder im Freiluftbereich, ist die Genehmigung des COVID-19-Präventionskonzeptes je Veranstaltung bzw. Veranstaltungsreihe erforderlich.

 

 

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(Quelle: Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, Empfehlungen für die inhaltliche Gestaltung eines COVID-19-Präventionskonzeptes für Veranstaltungen im Bereich von Kunst und Kultur. Stand 13.7.2020)

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